Posts mit dem Label Italien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Italien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

08 November 2020

Beliebte ITALIENISCHE GERICHTE

Spring Vegetable and Rice Minestrone Soup
Minestrone - Photo  by avlxyz 

Wenn Leute an italienisches Essen denken, wird es wohl meist an Spagetti, Lasagne oder Tortellinis sein. Aber in Wirklichkeit gibt es in Italien noch viele verschiedene Gerichte.

Sehr bekannt ist ein Teller mit Minestrone. Diese Suppe wird aus einer der populärsten Zutaten der italienischen Küche gemacht, aus Bohnen. Bohnen werden in Italien viel verwendet, nicht nur in der Minestrone.

Zusammen mit den Bohnen sind Nüsse eine weitere beliebte Zutat. Und hier besonders die Pinienkerne. Diese Nüsse geben nicht nur einer Pasta den richtigen Akzent, sondern sind auch eine beliebte Zutat für Nachspeisen. Aber am meisten gebraucht werden die beliebten Pinienkerne in einer Pesto-sauce. Nichts spricht mehr für italienische Kochkunst als eine wunderbare Pesto.


Weiter im Reigen der beliebten Zutaten – der Reis. Am gebräuchlichsten ist der Reis als die Hauptsache bei einem Risotto. Hier wird Reis zusammen mit einer Fleischbrühe, Gemüse und den Gewürzen zu einer unbeschreiblichen Köstlichkeit verarbeitet. Risotto ist der am weitesten verbreitete „Appetizer“ in Italien, fast jede Region ist Stolz auf die eigene Risottovariation. Auch in vielen Suppen, quer durch Italien, verwendet man Reis.

Das am meisten gebrauchte Nahrungsmittel der italienischen Küche ist das Olivenöl. Das beste Olivenöl wird hier in Deutschland als „Natives Olivenöl Extra“ bezeichnet und alle Meisterköche verlassen sich ausschließlich auf diese Kategorie. Der Unterschied zwischen diesem Öl und reinem Olivenöl ist der Säuregehalt. Während Natives Olivenöl Extra unter 0.8% Säure enthält, geht das Native Olivenöl bis zu 2%.

Das beliebe Native Olivenöl Extra wird nicht nur zum Kochen gebraucht, sondern auch als Dressing für den Salat  und als Bestandteil eines Dips.

Wenn man über beliebtes italienisches Essen spricht, darf man auch nicht das Brot vergessen. Brote spielen eine sehr wichtige Rolle in der italienischen Küche. Sie sind bei allen Speisefolgen vertreten, Vorspeise, Hauptgericht und Nachspeise. Gerne gegessen werden Brote, die mit Kräutern, Käse oder getrockneten Tomaten gewürzt sind.

Ein ausgezeichnetes Brot für den Nachtisch ist das „biscotti“, was unserem „Zwieback“ entspricht. Es ist also eher einem Keks ähnlich und ist häufig mit Mandeln und Gewürzen verbunden. Auch Früchte können hinzugefügt werden, da vor allem Kirschen. „biscotti“ isst man in Italien zum Frühstück mit dem Kaffee oder auch als Dessert nach einem ausgiebigen Mittagessen.




Es gibt also in Italien viel mehr, als nur Pasta und Tomatensauce. Die italienische Kochkunst ist eine Kunst der  Verschiedenheit. Und wenn man dann einmal durch Italien fährt ist es doch sehr amüsant zu sehen, welches Essen in Italien beliebt ist und was man dann so in Deutschland bevorzugt. Genießen Sie die Vielfalt der italienischen Küche – Sie werden begeistert sein.



01 Dezember 2016

ANTIPASTI

Unter einer Antipasti versteht man italienische Vorspeisen, denn übersetzt bedeutet Antipasti „vor der Mahlzeit“.  Somit ist Antipasti dem deutschen Begriff der Vorspeise gleich zu setzten, besitzt bisweilen aber eine sehr viel weiter gefasste Bedeutung.Dabei zeichnet sich die Antipasti dadurch aus, dass hiermit nicht nur kalte Vorspeisen, sondern auch warme gemeint sind, die oftmals so lecker und vielseitig sind, dass sie einen ganzen Hauptgang ersetzen könnten.  Sie reichen von Minipizzen, gebackenem Gemüse, interessante Garnelen-, Fisch- und Fleischvorspeisen, bis hin zu würzigen Risottos,Schinken- und Wurstdelikatessen und füllen so das reichhaltige Antipastibüffet.

Antipasti con Lenticchie
Antipasti con Lenticchie (Photo credit: Wikipedia)
Aber auch kleine Häppchen und leckere Snacks wie Saltimbocca alla Romana können als Antipasti gereicht werden.    

Ein Antipasti Klassiker ist ein Tomaten-Mozzarella-Salat und das bekannte Bruschetta, geröstetes Brot mit gewürfelten Tomaten.  Neben den bekannten und mittlerweile weit über Italien hinaus verbreiteten Köstlichkeiten wie Tomaten mit Mozarella, Carpaccio und Prosciutto e melone, gibt es noch zahlreiche weitere Antipasti zu entdecken.  So zum Beispiel  gefüllte Champignons, junge eingelegte Artischocken, kleine gefüllte Tomaten, mit Schafskäse gefüllte Paprikaschoten, grüne und schwarze Oliven, pur oder gefüllt, eingelegte Knoblauchzehen und getrocknete Tomaten in Olivenöl.

Heute gehört in der professionellen Italienischen Küche  eine Antipasti einfach dazu und auch bei vielen Hobbyköchen kommt eine Auswahl der leckersten Vorspeisen vor dem Hauptgang auf den Tisch.  Schließlich sollen Antipasti nicht satt, sondern Appetit machen.  Oft klingen die Antipasti so verführerisch, dass man auf den Hauptgang verzichten möchte, um sich nur durch die Antipasti-Karte zu schlemmen.  


Machen Sie es doch einmal und verzichten auf den Hauptgang – Sie werden es genießen und sicher auch satt werden.


01 Januar 2016

Ein Blick auf ITALIENS KÜCHE

Die italienische Küche ist nicht umsonst die Mutter aller europäischen Küchen, schlicht und doch raffiniert und dazu auch noch viel gesünder als unsere fettreiche Küche.  Die  Küche ist berühmt dafür, Zutaten aus aller Welt zu nehmen und daraus etwas Raffiniertes, typisch Italienisches zu kreieren.  Die italienische Küche ist ungewöhnlich vielseitig, nahrhaft und gesund, sie ist eine der besten der Welt.  Und wer den köstlichen Duft kennt, der allabendlich aus Italiens Küchen strömt, wer sich schon einmal in italienischer Runde über Stunden hinweg kulinarisch verwöhnen ließ, weiß: die italienische Küche ist die Genießerküche schlechthin.  


Fleisch wird bei weitem nicht so oft gegessen, wie bei uns in Deutschland und  wird übrigens traditionell als Hackfleisch zubereitet, da es früher in der Hitze nicht möglich war, das Fleisch lange genug abhängen zu lassen.

Olivenöl ist das Herzstück der italienischen Kochkunst, und die kulinarische Tradition Italiens.  Und jede Woche verbraucht eine Familie in Italien eine Flasche bestes italienisches Olivenöls, typisch für die Gerichte aus Süditalien.  Sie kombiniert einfache Zutaten auf köstliche Weise und verwendet frisches Gemüse, Früchte, Fische, Getreideprodukte und Olivenöl in üppigen Mengen.  Mit seiner allgegenwärtigen Präsenz auf den Esstischen Italiens und dank seiner Kostbarkeit und Einzigartigkeit bereichert Olivenöl Suppen, Saucen und Gemüse und wird zu frischem Brot und Wein gereicht.

Ohne Olivenöl ist die italienische  Küche heute nicht vorstellbar.

Und dass aus dieser Küche wunderbare Gerichte hervorgehen können, wird von  geschickten Köchen bewiesen, wenn sie mit reichhaltigeren Zutaten wahre Gaumenfreuden erfinden.  Ein Beweis, dass die Schmackhaftigkeit eines Gerichts in erster Linie vom magischen (und immer "einzigartigen" ) Miteinander abhängt, das aus der unwiederholbaren Verschmelzung von Würze und Aroma herrührt, von der Garzeit, der Ausgewogenheit der einzelnen Zutaten und nicht zuletzt vom kreativen Können und der Sorgfalt die jeder auf die Zubereitung verwendet.

Die mediterranen Zutaten sind meist "leicht" und eignen sich hervorragend für eine ausgewogene gesunde Ernährung.  Gemeinsam ist allen, daß erheblichen Wert auf frische, reine und qualitativ hochwertige Zutaten gelegt wird (Kunststück in einem Land, in dem immer alles wächst und das Meer nie weit ist).  Denn so unterschiedlich wie die Landschaften, die sich zwischen der Alpenregion und Sizilien hinziehen, sind auch die regionalen Geschmäcker und die in der Küche verwendeten Zutaten.  Des weiteren ist die Italienische Küche sehr gesund, weil eben die Zutaten wenig verarbeitet werden, und somit auch gewährleistet ist, das die Nährstoffe, Vitamine und   Mineralstoffe nicht durch lange und aufwändige Garverfahren fast oder gänzlich zerstört werden.



Die heutige italienische Küche ist selten so opulent wie die damaligen lukullischen Gelage, denn sie ist vor allem eine Küche des Volkes, also einfach, natürlich und an regional produzierten Lebensmitteln orientiert.  Angefangen von den unwiderstehlichen Antipasti, über frische, hausgemachte Pasta mit köstlichen Soßen, bis hin zu gefülltem, gegrilltem, paniertem, frittiertem oder in anderen Variationen zubereitetem Gemüse, gekrönt von den vielen vorzüglichen „Dolce“ als Desserts – die italienische Küche ist international bekannt und beliebt.


28 August 2015

TIRAMISU - Ein Synonym für den italienischen Nachtisch

Tiramisu ist heute das am weitesten verbreitete Dessert in Italien. Es versüßt fast jedes Menü in einem Restaurant. Sein Aufstieg an die Spitze der Beliebtheit war raketenartig, obwohl es erst um 1970 im Veneto Gebiet erfunden wurde und es steigerte seinen Ruhm noch bis in die frühen 1990er Jahre.

English: Tiramisu served at the "Ücia de ...
Tiramisu auf der "Fanes Hütte" in Südtirol ( (Photo credit: Wikipedia)
Tiramisu ist eine einzigartige Mischung von Zutaten, die allein genommen, gar nicht zusammen passen. Aber richtig gemischt, bilden Sie einen Schatz der italienischen Küche.

Die wichtigste Zutat ist der Mascarpone Käse. Dieser Käse ist fest verwurzelt im Italienischen Essen. Schon im 13. Jahrhundert hat man ihn in der Lombardei aus Crème fraîche und Sahne gemacht, sein Fettgehalt reicht bis fünfundsiebzig Prozent. Die Konsistenz von Mascarpone ist sahnig und glatt. Traditionell wurde dieser Käse mehr im  Winter und da gegessen und taucht daher eher in dieser Saison auf. Der Grund dafür ist sein sehr hoher Kaloriengehalt und die Tatsache, dass es keine richtige Kühlung gab, um den Käse aufzubewahren. In warmer Umgebung hält dieser feine Käse nicht lange. Und so ist es auch, dass der beste Mascarpone auch aus Italien kommt.
Sicher finden Sie in Ihrem Lebensmittelladen auch diesen besonderen Käse und können sich an Tiramisu  heranwagen.

Die nächste Zutat ist eine Weinschaum-Creme. (zabaglione) Das ist nun der klassische Nachtisch in Italien und hat seinen Ursprung in der weltberühmten Küche von Venedig. Als es sich ursprünglich zu dieser Berühmtheit entwickelte, wurde es aus  Eidottern Honig und einem süßen Wein aus Zypern gemacht. Heute jedoch hat diese Creme eine andere Geschmacksrichtung eingeschlagen. Zucker hat den ursprünglichen Honig ersetzt. Der größte Geschmacksunterschied kommt aber vom Marsala-Wein, den man anstelle des süßen Weins aus Zypern benutzt. Eine Saballione ist leicht zu Hause zu machen – leichter als mancher Fernsehkoch Ihnen weismachen will.

Die dritte Zutat ist nun der kennzeichnende Faktor von Tiramisu, Espresso. Dieser Koffein-Schuss gibt auch Tiramisu seinen Namen: „Zieh mich hoch“. Espresso ist ein Kaffee der unbedingt zum italienischen Essen gehört  und viel stärker ist als unser gewohnter Kaffee. Getrunken wird er auch oft zum Abschluss einer italienischen Mahlzeit.



Die vierte und letzte Zutat ist der Löffelbiskuit. Dieses populäre Gebäck findet man nicht nur im italienischen Essen – es ist auf der ganzen Welt verbreitet. (Ladyfingers). Löffelbiskuit ist sehr leicht, da der Teig noch einmal mit verquirltem Eischnee vermengt wird. Überall in Italien sind diese „Frauenfinger“ bekannt.

Diese vier Zutaten werden nun zusammengebracht, dazu gibt es im Internet eine Menge Rezepte – und mit einer Schokoladenhaube gekrönt. Man kann den Abschluss auch mit aufgestreutem Kakao machen.
Legen Sie beim Anfertigen des Desserts viel Wert auf die richtige Auswahl der Zutaten, denn davon hängt der Geschmack Ihrer Köstlichkeit ab. Haben Sie alles beisammen und mit Liebe angerichtet, werden Sie sicher Ihre Freunde mit Ihrer Italienischen Kochkunst beeindrucken.


SORGENLOS.de