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08 Mai 2020

Fünf Schlüsselfaktoren der Genealogie, um Ihre Abstammung nachzuvollziehen


Die Forschung zur Ermittlung der Familienabstammung wird als Genealogie bezeichnet. Sie beinhaltet, dass Sie die Namen Ihrer lebenden und verstorbenen Verwandten sammeln. Darüber hinaus müssen Sie die Verwandtschaftsverhältnisse zwischen jedem Mitglied anhand von primären, sekundären oder zufälligen Tatsachen feststellen. Eine Person, die Genealogie studiert, wird als Genealoge bezeichnet.  

Ein Genealoge, der familiäre Informationen suchen möchte, muss ein Verständnis für genealogische Fakten haben. Die Fakten, mit denen Sie vertraut sein und die Sie studieren müssen, sind die folgenden:  

Familienname

Der Familienname (Nachname) dient als wichtiges Hilfsmittel in der genealogischen Forschung. Für einige Genealogen dient er als Sprungbrett, um die Suche zu beginnen.  

Häufig wird ein Familienname aus dem Namen des Vaters selbst, dem Standort Ihrer Vorfahren, der Beschäftigung der Person und/oder dem Spitznamen der Person selbst gebildet. 

Um den Familiennamen Ihrer Vorfahren ausfindig zu machen, möchten Sie vielleicht Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden einsehen. Auch Volkszählungsberichte und Handelsverzeichnisse sind hilfreich.  

Standort

Den Ort Ihrer Vorfahren ausfindig zu machen, ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Ermittlung Ihrer Abstammung. Um die Ortsnamen ausfindig zu machen, müssen Sie in Lebens-, Land-, Gerichts-, Nachlass- und Nachlassaufzeichnungen suchen. 

Manchmal ist der Name des Ortes rätselhaft, weil die Reihenfolge der Ortsangaben angegeben wird. Wenn Sie also mit Ihrem eigenen Stammbaum beginnen, ist es wichtig, das Standardprotokoll zum Schreiben von Ortsnamen zu befolgen. Sie müssen die Namen der Orte vom kleinsten bis zum größten Ort aufzeichnen. Zum Beispiel sollte die Stadt vor der Grafschaft an erster Stelle stehen. Nach der Auflistung der Grafschaft folgt der Bundesstaat und das Land ist der letzte Eintrag des Ortes.  

Vorname 

Vor langer Zeit ist der Vorname in der Ahnenforschung nicht gebührend wichtig. Heute werden jedoch Vornamen oder Vornamen als ein wesentliches Hilfsmittel bei einer genealogischen Studie und Suche angesehen.  

Man sagt, dass Vornamen eine Darstellung der bewussten Wahl der Eltern sind. Dies sind einige der üblichen Namensmuster: 
  • Vorname eines Sohnes aus dem Namen des Großvaters väterlicherseits 
  • Vorname einer Tochter aus dem Namen der Großmutter mütterlicherseits 


Datum 

Die Daten in der genealogischen Suche variieren.  Es kann sich auf die Geburt, Taufe, Heirat oder das Sterbedatum Ihrer lebenden oder verstorbenen Verwandten beziehen. 

Die oben genannten Daten sind in folgenden Aufzeichnungen zu finden: Vital-, Kirchen-, Bibel-, Militär- und Volkszählungsdaten. Auch Zeitungen sind für Sie ein Hilfsmittel, um Daten zu finden. Weitere hilfreiche Hilfsmittel sind die Todesursache der sozialen Sicherungssysteme und internationale genealogische Verzeichnisse.  

Beschäftigung/Beruf 

Die Art der Arbeit, die Ihre Vorfahren ausüben, ist ein gutes Hilfsmittel, um Ihnen bei der Suche nach Ihrer familiären Abstammungslinie zu helfen. Abgesehen davon, dass Sie wissen, womit Ihre Vorfahren ihren Lebensunterhalt verdienten, wird Ihnen die Art der Beschäftigung Ihrer Vorfahren auch dabei helfen, zwei ähnliche Familiennamen zu unterscheiden.  
Sie können die Art der Beschäftigung in den Geburts-, Heirats- oder Sterbeurkunden Ihrer Vorfahren finden. Weitere Quellen sind die Ortsverzeichnisse, Todesanzeigen und die Sozialversicherungsbehörde.   

Familienname, Ort, Vorname, Datum und Beschäftigung sind die fünf Schlüsselfaktoren, die Ihnen bei der Suche nach Ihrer Familienabstammung eine große Hilfe sein werden. Es ist jedoch wichtig, dass Sie beim Herausfinden von Fakten zu den fünf Faktoren deren Zuverlässigkeit berücksichtigen.




08 Dezember 2016

Einführung in die AHNENFORSCHUNG

English: Headquarters of Ancestry.com (formerl...
Hauptquartier von Ancestry.com in Provo.
 (Photo credit: Wikipedia)
Genealogie oder Ahnenforschung ist das Studium der eigenen Familie und ihrer Wurzeln. Für manche Menschen reicht es nicht, Informationen über sich selbst aus der Umwelt zu sammeln, die sie sehen. Sie wollen mehr. War der Vorfahre vielleicht im tiefen Mittelalter ein Ritter – sogar ein Raubritter? Oder hat er sich als Held in einer Schlacht bewährt? 

Offensichtlich ist das Internet der beste Platz um heutzutage Informationen zu finden. Und glücklicherweise gibt es dort keinen Mangel an Hinweisen. Man kann fast alles in diesem  weltweiten Netz finden, muss aber wissen, wie und wo man suchen kann. 

Die besten Quellen zur Ahnenforschung im Internet sind Seiten, die sich auf Genealogie spezialisiert haben. Das sind zum Beispiel Genealogy.net  oder Geneanet.org – weitere sehr informative Seiten sind Rootsweb oder Family Search , eine Seite der Mormonen. 

Alle diese Webseiten  bieten unterschiedliche Informationsquellen an. Zum Beispiel  findet man sehr viele Einträge zu Geburts--, Sterbe- oder Heiratsdaten. Sowie meist einen Hinweis auf die Eltern. 
Der einzig etwas trickreiche Part bei der Suche nach der Familiengeschichte auf Seiten dieser Art ist das Ausfiltern der Daten. Gehören die nun zu meiner Familie oder nicht?

Man kann sich schwer vorstellen, wie viele Personen es gibt, die den gleichen oder ähnlichen Namen ihrer Vorfahren haben. Aber wenn man das beachtet  und auch einen Bezug zur Vergangenheit herstellt, kann man sehr gut diese Lücken ausfüllen. Je mehr Informationen man in die Suchmaschinen auf diesen Seiten eingibt, um so besser  finden man seine Vorfahren. 

Das Besondere an diesen Genealogieseiten ist, dass diese auf Daten zugreifen, die dem normalen Forscher nicht so einfach zugänglich sind. Für Auswanderer zum Beispiel sind es die Information aus Elise Island. Dort kann man Daten finden über die Vorfahren, die in den schlechten Zeiten nach Amerika ausgewandert sind. Einen wichtigen Punkt sollte man aber beachten. Zu der damaligen Zeit wurden die Urkunden meist mit der Hand geschrieben. Und da ist es natürlich möglich, dass die Namen falsch geschrieben oder gelesen wurden. 


Weiter kann man seine Suche der Ahnen bei den zuständigen Standesämtern fortsetzen. Ab 1. Oktober 1874 in Preußen und 1. Januar 1876 im ganzen Deutsch Reich eingeführt waren diese Ämter zuständig zur Führung der Personenstandsregister und Erstellung der Personenstandsurkunden. 

Vorher gab es die Kirchenbücher, die von den einzelnen Kirchengemeinden geführt wurden. Diese findet man dann häufig in den zuständigen Landeskirchenregister oder Kirchenarchiven. Es werden aber auch von Vereinen und Privatpersonen diese Kirchenbücher erschlossen und als Register publiziert. 

Neu werden dann auch Ortsfamilienbücher (OFB) im Internet online oder als Bücher angeboten. Die Vielfalt der Quellen nimmt ständig zu.

Im Gegensatz zu anderen Hobbys, ist die Ahnenforschung ein Steckenpferd, das sich nicht nur für den Ersteller lohnt, sondern auch der nächsten Generation nützlich sein wird – vorausgesetzt man wird die Forschungen auch weiterführen. In diesem Fall ist es sehr wichtig, die Angaben der Daten so genau wie möglich zu machen.


18 März 2016

Computer GENEALOGIE - Newsletter 03/2016


English: Ahnenblatt Family Tree Example
(Photo credit: Wikipedia)
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                      COMPUTERGENEALOGIE
                MAGAZIN FUER FAMILIENFORSCHUNG
       Kurzversion: http://www.computergenealogie.de
  http://wiki-de.genealogy.net/Computergenealogie/2016/03

                    NEWSLETTER NR. 03/2016
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68. Genealogentag in Bregenz
COMPUTERGENEALOGIE 1/2016

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* ARCHIVAR Heft 1/2016
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KALEIDOSKOP

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VEREINE UND GRUPPEN

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TERMINE

Zum Lesen des vollständigen Newsletters hier klicken:
http://wiki-de.genealogy.net/Computergenealogie/2016/03 




30 Juli 2015

AHNENFORSCHUNG - Internetquellen

Die Zeit schreitet zügig voran und bestimmt unsere Zukunft. Aber gerade daher nimmt die Interesse an der Geschichte unserer Vergangenheit ständig zu. Und die Ahnenforschung ist ein Gebiet, das sich auch immer mehr als ein Hauptbereich der Geschichtsforschung profiliert. Und der moderne Mensch benutzt dazu das fortschrittlichste Medium zur Ahnenforschung, das uns zur Zeit zur Verfügung steht – Das Internet.

Im Internet gibt es unzählige, nützliche Seiten, die sich mit der Erforschung der eignen Familie beschäftigen und Ihre Ergebnisse auch online publizieren. Dadurch haben wir eine fast unerschöpfliche Quelle, auf die wir zugreifen können und sollten. Und es werden immer mehr Ahnenforscher an diesem weltweiten Quellenaustausch teilnehmen.

Classroom scene, [Strabane technical school
Klassenbild

In früheren Zeiten war es ein harter Job, nach seinen Vorfahren zu suchen. Die Methoden waren altmodisch und es gab kein Internet mit seinen Online-Quellen. Auch wurde meist alles schriftlich fixiert – heute haben das ausgezeichnete Programme übernommen. 

Stunden- und Tagelang saß man in den Bibliotheken und wälzte alte Bücher und Zeitschriftenjahrgänge. Diese Zeitschriften enthielten Informationen über Geburt oder Todesfälle: Hinweise auf Immobilienkauf und -verkauf, sowie auch den Einen oder Anderen Nachruf.
Es mussten Auswandererlisten durchforstet werden und in so manchem Kirchenbuch kämpfte man mit der schludrigen Handschrift des Pfarrers.

Das Internet hat jedoch alles verändert und man findet heute viel leichter die Informationen zu dem eigenen Forschungsgebiet. Etliche auf die Genealogie spezialisiert Datenbanken gibt es, die man meist kostenlos benutzen kann. Ich kann Ihnen hier das Geneanet empfehlen und vor allem die Suchmaschinen der Mormonen. Natürlich wurden diese Daten auch auf beschwerlichem Weg gesammelt, aber für den Benutzer heute ist es ein leichtes, seine Forschungen zu ergänzen und neue Ansätze zu finden.

Das alles sollte uns aber nicht davon abhalten, die Quellen auch zu prüfen – einfach die angebotenen Daten zu übernehmen ist da nicht empfehlenswert.

Dank der modernen Kommunikationsmöglichkeiten ist es aber viel einfacher und leichter, eine Quellenangabe zu suchen und zu überprüfen.

Nicht immer ist das Internet ein Segen – aber für den Ahnenforscher  ist es heute nicht mehr wegzudenken.